Die 9Fl3 behan­delte im Deutschunterricht den Jugendroman Tschick und sollte im Nachgang eine Buchkritik dazu verfassen. Die Ergebnisse sind gelungen und zwei von diesen werden nachfolgend präsen­tiert.

Tschick – Buchkritik

Das ist… na ja. Wir wollten in die Walachei.“ (S.20)

Mit der Walachei als Ziel beginnen die beiden 14jährigen Jungs eine unver­gess­liche Reise durch Deutschland. Tschick, ein selbst­si­cherer Einzelgänger, der zwar intel­ligent, aber oft respektlos ist, kifft und aussieht wie ein Mongole, und Maik, der unsichere Außenseiter, der von seiner Familie vernach­lässigt wird und in Tatjana Cosic verliebt ist. Sie ergänzen sich perfekt.

Der Autor Wolfgang Herrndorf hat sowohl humor­volle Dialoge zwischen den beiden, sowie inter­es­sante Begegnungen und spannende Passagen in seinem Jugendroman „Tschick“ vereint.Wie sie mit einem geklauten Lada quer durch Deutschland fahren und was sie dabei alles erleben, wird in leicht verständ­licher und unter­halt­samer Jugendsprache aus der Perspektive von Maik erzählt.Total abwegige Szenen, wie die, in der mit einem Gewehr auf sie geschossen wird, oder die, in der sie mit einem Schlauch Benzin aus fremden Autos absaugen, stehen bei Tschick und Maik auf der Tagesordnung.

Einige Abschnitte ziehen sich zwar ein wenig in die Länge und auch über ihre Unterwäschen-Vorlieben will man nicht unbedingt infor­miert werden, aber das gehört nun einmal zu der Denkweise der beiden Jungs. Erst durch solche Einblicke kann man sich in die beiden hinein­ver­setzen und mit ihnen lachen, was das Buch meiner Meinung nach zu einem vollen Erfolg macht.

Hannah Thörmann

9FL3

Eine Buchkritik schreiben: Das Abenteuer der Außenseiter

Als erstes ist da der Geruch von Blut und Kaffee.“ Das Hauptmerkmal des Romans „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf ist der direkte Einstieg für den Leser, der ihn unmit­telbar in die Geschichte des Jugendromans hinein­zieht.

In dem Roman geht es um zwei Jungs aus Berlin, die mit einem geklauten Lada lauter tolle Erlebnisse in ihren Ferien erleben.

Maik Klingenberg und Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, sind von Grund auf unter­schiedlich. Maik, Sohn aus reichem Hause und Tschick asozial, mit einer armen Familie aus Russland. Doch eines verbindet die beiden Jungs, sodass sie schnell merken, dass aus einer Freundschaft eine beste Freundschaft entstehen wird. Durch den Ausriss von Zuhause versuchen Maik und Tschick ihren Alltag als Außenseiter und Alleingelassene zu entfliehen, um eine neue Welt ohne Eltern zu entdecken und im Anschluss Tschicks Ziel, die Walachei zu erreichen.

Der Jugendroman Tschick ermög­licht vielen Jugendlichen durch genaue Details, sich eine bessere Vorstellung ihrer Lage und der Handlung zu verschaffen. Für mich persönlich ist die Handlung des Buches ziemlich spannend, doch an manchen Stellen der Kapitel zu weit in die Länge gezogen worden.Jedoch würde ich dem Buch eine sehr gute Bewertung geben und den Schülern dieses Buch weiter­emp­fehlen, da sich das Buch wegen der Jugendsprache leicht lesen und verstehen lässt.

Lena Jopp

9FL3

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