Er(d)kunde – Die Welt außerhalb des Kranich!

Gemäß dier Maxime Alexander von Humboldts haben sich Nachwuchsgeographinnen und –geographen des Kranich-Gymnasiums aufge­macht, um die Klimazonen unserer Erde genauer zu erfor­schen. Im Klimahaus Bremerhaven 8° Ost 34′ ging es auf eine Reise entlang des 8. Längenhalbkreises, bei der unsere Schülerinnen und Schüler unter­schied­liche Temperaturen sowie Luftfeuchtigkeit, bunte Korallen und Fische hautnah erleben und ihr Wissen aus dem vergan­genen Schuljahr an inter­ak­tiven Exponaten auffri­schen oder vertiefen konnten.

Die Expedition begann nach einer kurzen Einführung in Isenthal (Schweiz), wo schroffe Gebirgslandschaften, das Hochgebirgsklima und das Abschmelzen der Gletscher näher unter­sucht werden konnten.

Weiter ging es über Sardinien nach Kanak (Niger). Hier prägen Dürre, Trockenheit, Hitze, Sand, Wind und Wasserknappheit das Leben der Menschen in der Sahel-Zone. Im origi­nal­ge­treuen Saharasand und bei gefühlten 35°C erfuhren wir mehr über den Alltag der Tuareg, die in diesem lebens­feind­lichen Klima zuhause sind.

In Inkenge (Kamerun) bestaunten wir im feucht-heißen Klima des tropi­schen Regenwaldes die schier unend­liche Vielfalt an Pflanzen und Tieren, die in diesem Ökosystem leben. Seine Verwundbarkeit und Gefährdung durch den Raubbau des Menschen wurde uns dabei eindringlich vor Augen geführt.

Richtig „cool“ wurde es dann bei deutlichen Minusgraden im König-Maud-Land (Antarktis). In einer nachge­bauten Polarstation konnten Einblicke in die Arbeit eines Polarforschers gewonnen werden.

Üppiges Grün und feucht­warmes Klima erwartete uns danach in Satitoa (Samoa). Die paradie­sisch anmutende Lagune im Südpazifik hielt unter der Wasseroberfläche eine faszi­nie­rende Unterwasserwelt für uns bereit, die in mehreren Großaquarien auf das vielfältige Leben der Fische und Korallen sowie deren Bedrohung durch den Klimawandel und Müll aufmerksam macht.

Über Gambell (Alaska) ging es schließlich wieder zurück nach Deutschland, wo wir auf dem Hallig Langeneß die Gezeiten erlebten, bei denen die Füße nur trocken blieben, wenn man genau in der Mitte der Hallig stand.

Die gesamte Erdkunde-Fachgruppe freut sich schon auf das nächste Abenteuer und bedankt sich bei Frau Töniges für die unter­stüt­zende Begleitung an diesem Tag.