Umweltschutz ist ein wichtiges Thema, das uns alle interessiert und etwas angeht. Wir als Klasse haben ein Projekt durchgeführt, um gemeinsam etwas zu bewirken. Jedoch brauchen wir eure Hilfe und genug Unterstützer, um die Welt ein kleines bisschen zu verbessern.

Zu Beginn ein paar Hintergrundinformationen

  • Von allen Pfandflaschen werden nur rund 10% wirklich recycelt.
  • In Peelings und Weichspülern ist Mikroplastik enthalten.
  • Schleswig- Holstein hat sich gegen das Klimapaket entschlossen.
  • In Bangladesch werden viele Flüsse vergiftet, nur um billige Kleidung herzustellen.

Was können wir dagegen tun?

  • wiederverwendbare Trinkflaschen benutzen
  • Codecheck herunterladen*
  • Müll trennen
  • in umweltfreundlichen Geschäften oder Secondhand-Shops Kleidung kaufen
  • Naturkosmetik kaufen (bekommt man in jedem Drogeriemarkt)
  • anstatt Frischhaltefolie oder Alufolie Bienenwachstücher verwenden.
  • feste Seifen- oder Duschgelklötze verwenden
  • Duschgels mit Recycling-Verpackungen kaufen.

Wir, die Klasse 8a, haben uns dazu entschieden, ein Umweltprojekt zu starten, um die Welt ein kleines bisschen zu verbessern und selbst etwas gegen den Klimawandel zu tun. Mit der Hilfe von unserer Lehrerin Frau Mannel konnten wir das Projekt in die Tat umsetzen. Zuerst erarbeiteten wir Plakate, was man alles gegen den Klimawandel tun kann und wie wir Müll vermeiden können. Zusammen konnten wir uns auf einige Kategorien einigen, die wir zusammen umsetzen wollten.

Das waren in unserer Klasse dann:

  • Mülltrennung
  • keine Snacks in Plastikverpackung
  • nur noch wiederverwendbare Mehrwegflaschen benutzen
  • wenig Papiermüll produzieren

Wir haben auf Iserv eine Art Checkliste erstellt, in die wir vier Wochen lang eintragen konnten, ob wir uns an die Regeln gehalten haben. Zusätzlich hatten wir noch ein „Nachhaltigkeitsbarometer“, auf das jede Woche jeder Schüler einen Punkt kleben sollte, wie gut das Projekt geklappt hat. Wir waren positiv überrascht, dass viele Punkte, bis auf ein paar Ausnahmen, ziemlich weit oben geklebt wurden. Die meisten Schüler haben auch auf Einwegflaschen verzichtet und benutzen nun auch noch nach Ende des Projekts Mehrwegflaschen. Dadurch, dass wir uns in den letzten Wochen viel mit dem Thema
Klimaschutz beschäftigt haben, ist uns nun klar geworden, dass die Reduzierung von Plastik in den meisten Fällen gar nicht so kompliziert ist und dass es für vieles auch umweltfreundliche Alternativen gibt. Für manche war es zwar eine große Umstellung, von nun an auf Plastik zu verzichten, doch gemeinsam haben wir es am Ende doch in den meisten Fällen durchgezogen. Am Ende des Projekts haben wir noch eine kurze Rückmeldungsrunde gemacht und die meisten Schüler waren sich einig, dass das digitale Tagebuch eher überflüssig war, weil wir noch das „Nachhaltigkeitsbarometer“ in der Klasse hängen hatten. Mit diesem Artikel wollen wir euch dazu aufrufen, etwas als Klasse für die Umwelt zu tun und ein ähnliches Projekt einmal auszuprobieren.

 

*Codecheck ist eine App fürs Smartphone, mit der man Produkte durch Barcodes auf dem Produkt scannen kann. Die App zeigt einem dann die Inhaltsstoffe und eine Erklärung dessen auf. Man kann sehen, ob krebserregende oder umweltschädliche Inhaltsstoffe enthalten sind.