Bei schönem Herbstwetter haben unsere Schüler/​innen der 5. Klassen mit der Försterin Paula und Ihrem Hund Anfang November ihren Klassenbaum, eine Wildkirsche, in unserem Schulwald gepflanzt.
Die Wildkirsche ist ein vielseitig nutzbarer Baum, insbe­sondere für die Wildbienen bietet er im Frühling mit Millionen von Blüten eine reiche Nahrungsquelle. Auch das Holz des Baumes wird im Möbelbau verwendet. Mit vollem Einsatz haben die Schüler/​innen mit dem Spaten gearbeitet und ihrem Baum fanta­sie­volle Namen wie „Jeremy Jr.“ oder „Cherry Blossom“ gegeben. Bleibt zu hoffen, dass die Bäume anwachsen und bald Blüten zur Bienentracht tragen.

Für die 6. Klassen stand sogar ein gesamter Tag im Schulwald auf dem Programm!
Ausgangsfrage: Was braucht ein Baum um in einem Wald gut wachsen zu können?
Unter Anleitung von Waldpädagog:innen des „Waldforums Riddagshausen“ und den Klassenlehrer:innen sind Messdaten zur Lichtstärke, zur Temperatur und zur Windgeschwindigkeit erhoben und ausge­wertet worden.
Es hat Untersuchungen am Boden gegeben, bei denen der PH-Wert ermittelt worden ist, es wurde die Bodendichte und Wasserdurchlässigkeit des Waldbodens untersucht.
Nach dem Motto: „Was kriecht denn da?“ haben die Schüler/​innen an einer dritten Station die Bodenlebewesen bestimmt sowie deren Bedeutung für die Humusbildung erkannt.
Es war ein ereignis- und lehrreicher Tag, der Spaß gemacht hat.