Kranich-Gymnasium

einmal Kranich – immer Kranich

SoR

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Schule ohne Rassismus ist ein Projekt für alle Schulmitglieder. Es bietet Kindern, Jugendlichen sowie Pädagoginnen und Pädagogen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzu­ge­stalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Es ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören über 2.500 Schulen an, die von rund eineinhalb Millionen Schülerinnen und Schülern besucht werden.

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Was bedeutet Schule ohne Rassismus für Dich?

[…] eine Schule ohne Gewalt, Streit […], deswegen habe ich diese Schule gewählt, weil es eine Schule ohne Rassismus ist. Dariana

5. Klasse

[…] dass niemand Ausgrenzung erfährt und niemand für seine Religion oder Nationalität verur­teilt wird. Nele

9. Klasse

Jeder Mensch ist gleich, egal welche Haut- oder Haarfarbe, Religion oder Gesinnung er hat. Somit sollte man jeden so behandeln, wie man selbst behandelt werden will.

Verena

11. Jahrgang

Ihre Ansprechpartner

Birgit Krüger

OStR’, Kranich-Gymnasium

Frau Krüger ist seit 1992 Lehrerin für die Fächer Deutsch, evange­lische Religion und darstel­lendes Spiel am Kranich-Gymnasium.Sie leitet sie die Fachkonferenz Religion. Außerdem ist verant­wortlich für Planung und Leitung von Maßnahmen zur Umwelterziehung, Entwicklung und Umsetzung von Vorhaben zur inter­kul­tu­rellen Bildung, den Schulwald und die Schulseelsorge.

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Sei du selber, unter­scheide dich” – „reihe dich ein, mache mit”!

Unter der Spannung dieser beiden Pole steht unser Leben – durch­gängig und von Anfang an. Das heißt, neben dem Recht auf Individualität und persön­liche Identität besteht auch die Pflicht zur sozialen Teilhabe, zur Begegnung und Verbindung mit den Anderen, die oft vertraut, viel öfter aber zunächst fremd sind.

Immer und überall müssen sich Individuum und Gemeinschaft und die Gemeinschaften unter­ein­ander ins Verhältnis und ins Benehmen setzen. Diese Spannung ist der Motor unseres indivi­du­ellen und kollektiv-sozialen Lebens. Sie kann ungeheuer produktiv und kreativ sein und Lebensformen in ungeahnter Fülle und Buntheit hervor­bringen. Doch häufig sind auch Störungen zu beobachten. Sie können von beiden Seiten ausgehen, von einzelnen Individuen, vom Kollektiv und sie können wiederum Individuen wie auch andere Kollektive treffen. Doch immer sind letztlich Individuen am Werk. Abgrenzung und Ausgrenzung, Verweigerung und Abweisung, Selbstüberhebung und Abschottung, Stigmatisierung, Schikane, Mobbing, Diskriminierung, Unterdrückung bis hin zur Auslöschung – das sind die bekannten und leider oft alltäg­lichen Schattenseiten, wenn es nicht gelingt, indivi­duelle Eigenheiten, kollektive Vorgaben und die vielfäl­tigen sich daraus ergebenden Verschiedenheiten und Konkurrenzen in eine gute Balance zu bringen.

Das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” wendet sich ausdrücklich an junge Menschen in der Schule und nimmt die Tatsache ernst, dass Schule auch ein Ort des sozialen Lernens ist. Es erklärt und fördert diesen Prozess, wenn Individuum und Gemeinschaft, Vertrautes und Fremdes, kleine und große Welt aufein­an­der­treffen und damit die Chance entsteht, Neues schaffen.

Claudia Schanz und Dr. Peter Kaufmann

Landeskoordination Niedersachsen, SoR Niedersachsen

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