SOR-SMC-Projekt des 9. Jahrgangs

„Nur wer die Geschichte der eigenen Stadt kennt, kann ihre Zukunft bewusst gestalten“ – Unter diesem Leitgedanken machte sich der gesamte 9. Jahrgang unserer Schule auf, um im Rahmen der SOR-SMC-Projektwoche vom 21.01.-24.01.2019 auf die Spuren der Geschichte Salzgitters zu gehen. Auch wenn alle Schüler hier wohnen und leben – vieles unserer Stadtgeschichte ist eher unbekannt und wir werden häufig mit negativen Vorurteilen konfrontiert. Als Kooperationsprojekt der Fachgruppen Religion und Werte/Normen sowie des „Arbeitskreis Stadtgeschichte E.V.“ hatten die SchülerInnen daher die Möglichkeit, sich in drei verschiedene Themenprojekte einzuwählen. So beschäftigte sich eine Gruppe mit dem Stadtmonument, während die zweite sich der Aufgabe näherte, den Menschen aus Arbeits- und Konzentrationslagern eine Stimme zu geben. Die dritte Gruppe tauchte ein in die Suche nach der (Bau-)Geschichte des „Abschnitts II“, der Teil Salzgitters, in dem auch unsere Schule liegt.

In den ersten Tagen stand für alle Gruppen die Informationsbeschaffung im Vordergrund. Durch Interviews, Stadtrundgänge, Museumsbesuche und Recherchearbeit in Archiv und Bibliothek bekamen wir vielfältige Einblicke in die besondere Geschichte Salzgitters. Diese Informationen galt es dann auszuwerten und zu verarbeiten. So fand am letzten Tag die Präsentation der Ergebnisse statt – in abwechslungsreicher Form. Es wurden Flyer, Zeitschriften und Power-Point-Präsentationen gestaltet, aber auch Texte in Form einer Lesung wurden vorgestellt.

SOR 1 - SOR, Februar 2019
SOR 2 - SOR, Februar 2019

Projektarbeit ist intensiv, das haben wir gemerkt. In jedem Fall eine Herausforderung, sicherlich manchmal auch frustrierend, vor allem aber sehr bereichernd. Wir haben herausgefunden, warum Salzgitter eigentlich so ist, wie es ist. Und wenn das nächste Mal uns jemand mit den Vorurteilen „Salzgitter ist aber hässlich“; „Da sieht alles gleich aus!“ oder „Ist das überhaupt eine Stadt?“ begegnet, dann können wir ihnen selbstbewusst entgegentreten und haben genug Informationen an der Hand, um dies aufzuklären.